Entlastung für Angehörige

Wir übernehmen die Betreuung, damit Sie Zeit für sich haben.

Entlastung für Angehörige

Atmen Sie durch

Sie betreuen einen Angehörigen? Dann wissen Sie: Die tägliche Verantwortung kann erschöpfend sein. Sie funktionieren – aber wann haben Sie zuletzt an sich gedacht? Bei Domivita in Hagen übernehmen wir die Betreuung, damit Sie durchatmen können. Stundenweise, regelmäßig oder nach Bedarf. Denn nur wer selbst Kraft hat, kann für andere da sein.

Warum Entlastung so wichtig ist

Pflegende Angehörige leisten Enormes – oft ohne Anerkennung, ohne Pause, ohne Unterstützung. Studien zeigen: Viele pflegende Angehörige sind selbst gesundheitlich gefährdet. Erschöpfung, Schlafmangel und soziale Isolation sind häufige Folgen.
Entlastung ist keine Schwäche – sondern Selbstfürsorge.
Was passiert ohne Entlastung?

  • Körperliche Erschöpfung nimmt zu
  • Soziale Kontakte gehen verloren
  • Eigene Bedürfnisse werden ignoriert
  • Die Beziehung zum Pflegebedürftigen leidet
  • Das Risiko für Burnout steigt

Hilfe anzunehmen bedeutet: Für sich selbst sorgen, um für andere sorgen zu können.

Unsere Entlastungsangebote

Stundenweise Betreuungsübernahme

Sie brauchen ein paar Stunden für sich? Wir übernehmen die Betreuung:

  • Arzttermine wahrnehmen – ohne Zeitdruck
  • Einkäufe erledigen – in Ruhe
  • Freunde treffen – wieder soziale Kontakte pflegen
  • Sport machen – etwas für die eigene Gesundheit tun
  • Einfach ausruhen – ohne schlechtes Gewissen

Wir kommen zu festen Zeiten zu Ihnen nach Hause und kümmern uns um Ihren Angehörigen.

Regelmäßige Entlastung

Planbare Auszeiten geben Struktur und Sicherheit:

  • Feste Termine pro Woche – z.B. jeden Dienstag, 14-18 Uhr
  • Verlässliche Betreuung – immer derselbe Ansprechpartner
  • Langfristige Planung – Sie wissen, wann Sie Zeit für sich haben
  • Flexibilität bei Bedarf – Termine können angepasst werden

Informative Gespräche

Sie haben Fragen zur Betreuung? Wir beraten Sie:

  • Welche Unterstützung gibt es? – Überblick über Leistungen
  • Wie funktioniert die Finanzierung? – Entlastungsbetrag, Verhinderungspflege
  • Was kann ich selbst tun? – Tipps für den Alltag
  • Wo finde ich weitere Hilfe? – Netzwerk und Anlaufstellen

Was wir während der Betreuung übernehmen

Während Sie sich eine Auszeit nehmen, kümmern wir uns liebevoll um Ihren Angehörigen:

Was wir tun
Was wir nicht tun
Gesellschaft leisten
Medikamente verabreichen
Gespräche führen
Körperpflege durchführen
Gemeinsam spielen, lesen, Musik hören
Medizinische Behandlungen
Mahlzeiten zubereiten
Injektionen geben
Spaziergänge begleiten
Wundversorgung
Beschäftigung und Aktivierung
Grundpflege

Burnout vermeiden – Warnsignale erkennen

Kennen Sie diese Anzeichen?

  • Ständige Müdigkeit – auch nach dem Schlafen
  • Gereiztheit – kleine Dinge bringen Sie auf die Palme
  • Rückzug – keine Lust mehr auf Freunde und Familie
  • Körperliche Beschwerden – Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Schlafstörungen
  • Hoffnungslosigkeit – das Gefühl, dass es nie besser wird
  • Schuldgefühle – bei jedem Gedanken an eigene Bedürfnisse

Wenn Sie sich hier wiedererkennen: Handeln Sie jetzt. Holen Sie sich Unterstützung, bevor Sie selbst zusammenbrechen.

Finanzierung der Entlastung

Die Kosten für Entlastung können über verschiedene Wege finanziert werden:
Entlastungsbetrag (§ 45b SGB XI):

  • 131 € pro Monat ab Pflegegrad 1
  • Für stundenweise Betreuung nutzbar
  • Beträge die im Vorjahr nicht genutzt wurden, können noch bis zur Hälfte des aktuellen Jahres angespart und verwendet werden

Verhinderungspflege (§ 39 SGB XI):

  • Bis zu 3.539 € pro Jahr ab Pflegegrad 2
  • Für Auszeiten der pflegenden Angehörigen
  • Stundenweise oder tageweise nutzbar

Alle Details zur Kostenübernahme

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Pflegende Angehörige können den Entlastungsbetrag (131 €/Monat ab Pflegegrad 1) und die Verhinderungspflege (3.539 €/Jahr ab Pflegegrad 2) nutzen. Damit kann stundenweise Betreuung durch einen Alltagsbegleiter finanziert werden.

Stundenweise Verhinderungspflege ermöglicht es pflegenden Angehörigen, für einige Stunden eine Auszeit zu nehmen, während ein Alltagsbegleiter die Betreuung übernimmt. Ab Pflegegrad 2 stehen dafür bis zu 3.539 € jährlich zur Verfügung.

Warnsignale sind ständige Müdigkeit, Gereiztheit, sozialer Rückzug, körperliche Beschwerden (Kopf-, Rückenschmerzen), Hoffnungslosigkeit und Schuldgefühle bei Gedanken an eigene Bedürfnisse. Holen Sie sich rechtzeitig Unterstützung.

Der Alltagsbegleiter leistet Gesellschaft, führt Gespräche, beschäftigt Ihren Angehörigen mit Spielen, Vorlesen oder Musik, bereitet Mahlzeiten zu und begleitet Spaziergänge. Keine Grundpflege oder medizinische Aufgaben.

So oft Sie es brauchen und finanzieren können. Regelmäßige wöchentliche Termine sind ideal, um planbare Auszeiten zu haben. Die Häufigkeit richtet sich nach Ihrem Budget und Bedarf.

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